Pizza Margherita Rezept – Der Klassiker zum Tag der Pizza Margherita

Bannerbild für einen Blogbeitrag über Pizza Margherita. Das Motiv zeigt eine Pizza Margherita auf einer Pizzaschaufel und passt zu Rezept, Geschichte und Tipps rund um den italienischen Klassiker.
Ein Tag für den Klassiker aller Klassiker

Jedes Jahr am 11. Juni feiern Pizza-Fans weltweit den Tag der Pizza Margherita. Kein anderes Gericht steht so sehr für die Essenz der neapolitanischen Pizzakultur wie diese schlichte Kombination aus Tomatensauce, Mozzarella und Basilikum – drei Zutaten in den Farben der italienischen Trikolore.

Das ist ein guter Anlass, die Geschichte hinter diesem Klassiker zu erzählen und natürlich das Rezept für eine wirklich gute Pizza Margherita mit euch zu teilen.


Wie alles begann

Die Geschichte der Pizza Margherita

1889 – Neapel
Der neapolitanische Pizzabäcker Raffaele Esposito backt für Königin Margherita von Savoyen eine besondere Pizza. Er wählt Zutaten in den Farben der italienischen Flagge: rote Tomaten, weißer Mozzarella, grünes Basilikum. Die Königin ist begeistert – von allen Variationen gefällt ihr diese einfachste am besten.
11. Juni 1889
Als Beleg für die Namensgebung gilt ein offizielles Schreiben im Namen der Königin vom 11. Juni 1889 – der Grund warum dieser Tag als Pizza Margherita Day gefeiert wird. Die Pizza erhält ihren Namen: Pizza Margherita.
2017 – UNESCO
Die Kunst des neapolitanischen Pizzabäckers – der sogenannte Pizzaiuolo – wird von der UNESCO in die repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen. Eine Anerkennung für Jahrhunderte handwerklicher Tradition.
Heute
Die Pizza Margherita ist das meistgebackene Pizza-Rezept der Welt und gleichzeitig das anspruchsvollste. Weil es nichts zu verstecken gibt: Die Qualität der Zutaten und die Technik des Bäckers zeigen sich direkt auf dem Teller.
Wusstest du?

Der 11. Juni ist nicht der einzige Pizza-Feiertag: Am 9. Februar feiert man in den USA den National Pizza Day, am 17. Januar den Welttag der Pizza in Italien und am 25. Oktober den Welttag der Pizzabäcker. Pizza hat gleich mehrere Ehrentage verdient.


Die Philosophie dahinter

Warum die Margherita so anspruchsvoll ist

Drei Zutaten, null Versteckmöglichkeiten – die Pizza Margherita verzeiht keine Fehler. Das macht sie gleichzeitig zum besten Test für Teig, Sauce und Technik.

Die Sauce
Passierte oder gestückelte Tomaten – am besten San Marzano DOP aus Kampanien. Fruchtig, fast kernlos, wenig Säure. Die Basis über die alles steht oder fällt.
Der Käse
Fior di Latte oder Mozzarella di Bufala. Fior di Latte schmilzt gleichmäßiger, Bufala bringt mehr Aroma. Beide sind dem geriebenen Supermarkt-Mozzarella weit überlegen.
Das Basilikum
Frische Blätter – entweder nach dem Backen aufgelegt oder kurz vor dem Einschießen. Getrocknetes Basilikum hat hier nichts zu suchen.
Das Olivenöl
Ein gutes natives Olivenöl extra vor dem Backen – das rundet den Geschmack ab und sorgt für die charakteristische glänzende Oberfläche.
Der Teig
Langer, kalt geführter Teig mit wenig Hefe. Mindestens 24 Stunden Reifezeit für ein gutes Aroma und einen luftigen, leopardierten Rand.
Die Temperatur
Mindestens 400–500 °C für 60–90 Sekunden. Eine echte neapolitanische Margherita braucht extreme Hitze – sonst wird der Rand nicht luftig und der Boden nicht knusprig.

Das Rezept zum Feiertag

Pizza Margherita – der Klassiker

Einfach in den Zutaten, anspruchsvoll in der Ausführung. So gelingt die echte Pizza Margherita.

🍕 Pizza Margherita

⏱ Backzeit: 60–90 Sek. 🌡 Temperatur: mind. 400 °C 🍕 Ergibt: 1 Pizza
Zutaten
1 Pizzateigling (nach Wahl – mind. 24h Reifezeit)
Klassische Pizzasauce (am besten mit San Marzano Tomaten DOP)
Fior di Latte oder Mozzarella – in Stücke gerissen
Frisches Basilikum
Natives Olivenöl extra – zum Beträufeln
Parmesan (z.B. Parmigiano Reggiano 36 Monate DOP) – zum Reiben nach dem Backen
Zubereitung
1 Pizzaofen auf mindestens 400 °C vorheizen – je heißer, desto besser.
2 Teigling wie gewohnt ausbreiten – von der Mitte nach außen, den Rand nicht flach drücken.
3 Mit dem Pizzasaucen-Löffel die Sauce in kreisenden Bewegungen auf der Pizza verteilen.
4 Fior di Latte oder Mozzarella gleichmäßig darauf verteilen.
5 Olivenöl mit der Dosierflasche dünn über die Pizza träufeln.
6 Pizza im vorgeheizten Ofen für 60–90 Sekunden backen und dabei im Blick behalten.
7 Nach dem Backen: etwas Parmesan drüber reiben und frische Basilikumblätter auflegen.
8 Sofort genießen – Pizza Margherita schmeckt frisch aus dem Ofen am besten.
So wird's gemacht
Teigling wird ausgebreitet
Teigling ausbreiten
Olivenöl über die Pizza träufeln
Olivenöl – der letzte Schliff
Pizza im heißen Ofen
60–90 Sekunden im Ofen
Fertige Pizza Margherita auf dem Abkühlgitter
Frisch aus dem Ofen
pizza1.de Tipp – Basilikum vor oder nach dem Backen?

Beides funktioniert. Wer die Blätter vor dem Backen auflegt bekommt ein leicht gegrilltes Aroma – wer sie erst danach auflegt behält das frische, intensive Basilikum-Aroma. Beides ist richtig, es ist eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Alle Zutaten für die perfekte Pizza Margherita – San Marzano Tomaten DOP, Fior di Latte und mehr – direkt bei pizza1.de.

Zu den Pizzazutaten
Pimo Maskottchen

Das richtige Werkzeug

Was du für die perfekte Margherita brauchst

Das richtige Zubehör macht den Unterschied – besonders wenn es um 60-Sekunden-Pizza bei 500 °C geht.

Zum Tag der Pizza Margherita

Der beste Grund, heute Pizza zu backen

Die Pizza Margherita ist mehr als ein Rezept – sie ist Geschichte, Handwerk und Leidenschaft in einem. Drei Zutaten, die zusammen mehr ergeben als die Summe ihrer Teile.

Ob am 11. Juni oder an jedem anderen Tag: Eine gute Margherita ist immer der richtige Moment.

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